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Bartagamen - Pogona vitticeps

Erfahrungen, Haltungsbericht IV -  2001


(Wie immer: Fotos zum Vergrößern bitte anklicken)

Zu Jahresbeginn gönnte ich mir zusätzlich eine neue Zuchtgruppe. Die Bartagamen, ein Männchen und zwei Weibchen (?), übernahm ich mitsamt ihrem Terrarium, das ganz besonders nett gestaltet ist. Es hat eine Grundfläche von 100x100cm und eine Seitenhöhe von 50cm. Das ganze Becken ist mit einer nochmals ca. 50cm hohen Glaskuppel versehen, in der auch die Beleuchtung etc. untergebracht ist. Das ganze Becken gleicht einem Glashaus und sieht sehr schön aus. Der Kauf des Terrariums war eigentlich nicht vorgesehen, daher haben wir es aus Platzgründen noch nicht aufgestellt (wir sind noch am Umräumen des Terrarienraumes). 

Sobald das Terrarium 
eingeräumt und bewohnt 
ist, gibt es hier Fotos.


Die Bartagamen sind jetzt 13 und15 Monate jung und haben gerade ihre erste Winterruhe hinter sich. Sie sind noch nicht extrem groß, was auf eine vernünftige Ernährung schließen läßt. Gepowerte Tiere hätte ich nicht gekauft. Mir ist es lieber, sie wachsen aufgrund überlegter Fütterung langsamer (ohne Hunger zu leiden). Diese drei fröhlichen Gesellen entsprechen genau meinen Vorstellungen. Der Vorbesitzer hat die Agamen von unterschiedlichen Züchtern erworben, so daß sicher ist, daß keine Verwandtschaft besteht. Jetzt mußte er sie abgeben, da er sein Hobby im Bereich Chamäleons ausbauen will und ihm in seiner neuen Wohnung der Platz für die Bartagamen fehlt.

Zur Übersicht, ich besitze zur Zeit:
1.2 adulte Bartagamen, genaues Alter unbekannt, da adult gekauft
1.1 adult, beide aus 1999, Weibchen relativ klein
1.2 semiadulte aus 99/00, die erwähnten Neulinge
1.0 juvenil aus 2000, rote Inlandform
1.1 juvenil aus 2000, rote Inlandform

Alle (!) Tiere sind unterschiedlicher Herkunft, so daß auf die Zukunft gesehen eine absolut inzuchtfreie Nachzucht gewährleistet ist.

Die adulten Tiere zeigen Mitte Januar, daß sie endgültig nichts mehr von einer Winterruhe wissen wollen. Ich reinige zunächst das Terrarium gründlich und wechsle etwa 1/3 des Substrats. Alle Gegenstände werden erneut abgebraust (desinfiziert wurden sie erst kurz zuvor) und neu arrangiert. Einige Tage später wird der Strahler wieder zugeschaltet und die Fütterung wird wieder wie immer stattfinden. Auch bekommen sie nun wieder wöchentlich für einige Stunden ihre Badeschale ins Terrarium gestellt. 

Im März 2001 sind bei der adulten Gruppe die ersten Paarungen zu beobachten. daher wird das Männchen separiert. Ich will vorerst keine Nachzuchten, da ich persönlich sehr angespannt bin und mit die Zeit zur Pflege der Kleinen fehlen würde. Erst im Mai setze ich die Gruppe wieder zusammen, mit ein wenig Hoffnung, daß in diesem Jahr (vorläufig wenigstens) keine Paarungen mehr stattfinden.

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© R. Kohlmeyer 1999 - 2001

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