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FAQ Antworten auf häufige Fragen


Bartagamen - Pogona vitticeps

Erfahrungen, Haltungsbericht II - Jungtiere im Jahr 2000


(Wie immer: Fotos zum Vergrößern bitte anklicken)

Inzwischen bekomme ich häufig sehr schöne Fotos von Euch zugesandt, die Eure Tiere zeigen. Auf den ersten Blick mögen die Pogonas ja alle gleich aussehen, aber so ist das nicht. Es gibt da schon einige Unterschiede in der Zeichnung und auch in der Farbe. Ich will dem oft geäußerten Wunsch nachkommen, und Eure Fotos hier einbeziehen und auch mehr Bilder meiner Tiere zeigen. An dieser Stelle danke ich Euch für Euer Vertrauen!

Dieser Abschnitt entstand im Juli 2000. Unser Bestand hat sich um drei Tiere erweitert. Hierbei handelt es sich um Pogona vitticeps der Roten Inlandform. Es sind keine Farbzuchten, sondern Naturformen! Neben der Roten Inlandform gibt es auch noch die Gelbe Farbvariante, die ebenfalls im natürlichen Raum vorkommt. Zu diesen Tieren gibt es Fotos weiter unten. Hier zunächst die schönen roten Tiere.

Rote Inlandform Meine drei kleinen Freunde bezogen zunächst ein kleines Terri von 80cm Länge. Ausstattung natürlich zu zwei Dritteln mit rotem Sand, einem Drittel Vogelsand. Ein Ast ohne exponierten Platz, einige Steine zur Höhle aufgebaut, ein großes freier Stein, Korkstück als zusätzliches Versteck und Wassernapf. UV-Röhre und 'normales' Licht sind selbstverständlich montiert, ebenso wie ein Heizkabel unter dem Terrarium. - Neu hatte ich jetzt ein Schälchen mit Vogelgrit. Bisher gab ich den Tieren Sepiaschale. Das zerreiben dieser Dinger ist aber sehr mühsam und so wählte ich den bequemeren Weg. Vogelgrit gibt es fertig im Zoohandel zu kaufen (Abteilung für Ziervögel). Ein Schälchen für Grünfutter steht parat und wird immer frisch gereinigt mit leckerem Löwenzahn bereitstehen.

<< Diese Fotos zeigen die Eltern meiner drei kleinen Neulinge. >>

pogo2_rot
Das Männchen

Die Fotos wurden mir von Peter M. Müller zur Verfügung gestellt, 
DANKE Peter !

Das Weibchen

Zurück zu meinen kleinen Bartagamen. Nach dem Einsetzen tankten sie erst einmal Wärme. Dann ging es daran, die Umgebung zu erforschen. Schnell kamen die roten Farbansätze wieder zu Tage. Deutlich erkennt man sie bereits über den Augen und im Rückenmuster. Nach einigen Stunden Ruhe bemerkte ich, daß zwei der Zwerge am Vogelgrit knabberten. Also gab ich einige kleine Grillen ins Becken. Zu meiner großen Freude wurden die Insekten gleich gefuttert. Nur die kleinste, etwas scheue traute sich noch nicht. - Am nächsten Tag war aber auch bei ihr die Scheu vergessen. 

Rote Inlandform 18.08.00 Alle drei Tiere fressen, trinken und picken die Muschelstückchen. Damit ist ein guter Start gelungen.

Nach zwei Wochen Ruhe zur Eingewöhnung konnte ich die ersten Fotos meiner kleinen Freunde schießen.
Sie lernten ihr neues Terrarium schnell kennen und hatten bald keine Mühe mehr, auch die Insekten zu fangen. Auch die Kleinste war schnell bei der Sache und inzwischen hat sie an Größe zugelegt, so daß sie den anderen in nichts mehr nachsteht.

rote Bartagame 18.08.00

Gibt es Futter?     

Grünes schmeckt auch gut

Eines Tages erhielten wir besuch von einem jungen Paar, das verzweifelt nach einem weiblichen Tier suchte. Prompt verliebten sich die beiden in mein größeres rotes Weibchen. Ich ließ mich überreden und gab das größere Weibchen ab. Es ergab sich einfach so, daß ich nicht 'nein' sagen konnte. Es tat mir zwar schon weh, aber dieses Weibchen ist nun bei dem jungen Paar in Besitz, die ganz sicher sehr gut für die Kleine sorgen werden.
Das kleinere Weibchen mußte ich dann etwas später auch abgeben, da der Größenunterschied zum Männchen zu extrem wurde und ich kein weiteres Terrarium zur Verfügung hatte. 
loewnzahn schmeckt

Nun lebt der kleine Mann allein, was ihm aber anscheinend sehr gut gefällt. Zur Winterruhe zog er sich zurück, nicht in das mögliche Versteck sondern er setzte sich oben auf die an der Rückwand befestigte Lampe. Da diese nicht in Betrieb ist im Winter, war es dort sicher für ihn ganz angenehm. Zur Zeit ruht er dort noch (seit Mitte Oktober) und macht auch noch keinerlei Anstalten, seine Winterruhe zu beenden.

 

Hier nun auch die versprochenen Fotos der gelben Farbvariante. Bei den ersten zwei Aufnahmen sieht man die Färbung nicht so gut, 
liegt an der Qualität der Fotos nicht an den Tieren. Die Bilder stammen ebenfalls von Peter, nochmals mein Dank an ihn.

gelbe Pogona, senior

pogo2_gelb

pogo3_gelb
Zuchttier, Weibchen

Zuchttier, Weibchen

Zuchttier, Männchen

Das war ein kleiner Ausflug in die Aufzucht und die Farbenwelt der Bartagamen. Sicher kommen in der Zukunft neue Farbzüchtungen auf den Markt. Ob wir als Liebhaber diese Zucht unterstützen, entscheiden wir mit dem Kauf solcher Tiere. Für mich persönlich kommen Farbzuchten bei Bartagamen nicht in Betracht. Ich erfreue mich gern an der natürlich vorgegebenen Farbenpracht der verschiedenen Tiere. Die natürlichen roten und gelben Varianten sind ebenfalls sehr schön und dabei soll es dann bleiben.

 

Baby 1 Diese sicher eher seltene Farbzeichnung ergab sich bei Herrn Clanzett. 
Das Tier war aber leider nicht lebensfähig und verstarb einige Wochen, 
nachdem diese Aufnahmen entstanden.
Baby 2

Baby 3

Baby 4 Wohlgemerkt, hier handelt es sich um ein Jungtier aus normal gefärbten Eltern, also keine Farbzucht!

 

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