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Okeetee-Kornnatter - Elaphe guttata


 

red albino 21.10.00 red albino 16.10.00 albino 21.10.00

Hier nochmal das red-albino Männchen

... und das albino-Weibchen

 

Die Okeetee-Kornnatter leben im Okeetee-County in South-Carolina. Sie unterscheidet sich von anderen Arten durch ihr Aussehen. Ihre Zeichnung ist überwiegend orange, kräftige und klare Farben sind charakteristisch (bei dunkler gefärbten Tieren handelt es sich keine reinrassigen Tiere). In der Beschuppung oder Größe der adulten Tiere soll es keine Unterschiede geben.

Meine eigenen (die anderen gehören Peter) zwei kleinen Kornnattern wurden im Herbst 1999 geboren. Ich erwarb sie mit einem Alter von etwa drei Monaten direkt vom Züchter. Es sind Okeetee-Kornnattern, die so auch in der Natur vorkommen (also keine Farbzuchten!). Die Mutter ist zwar kein Wildfang, aber reinrassig, der Vater könnte ein Mischling sein, der genaue Ursprung ist nicht zu rekonstruieren. Allerdings sprechen seine Farben auch für Reinrassigkeit (ich konnte beide Elterntiere bestaunen).

Meine Kornnattern bewohnten bis März 2000 noch ihr Aufzuchtterrarium. Gefüttert wurde zunächst etwa alle 10 Tage mit 1-2 Babymäusen. Später dann bekamen sie behaarte Mäuse und schließlich ausgewachsene Mäuse. Inzwischen fressen sie auch mehr als eine Maus pro Fütterung. Die Größe der Futtertiere wird immer der Größe der Schlangen angepasst. Als Anhaltspunkt kann man sagen, das Futtertier darf max. dreimal so groß sein, wie die dickste Stelle des Schlangenkörpers. - Die Abstände zwischen den Fütterungen werden selbstverständlich mit zunehmendem Alter größer.  Zur Fütterung allgemein: als Babyschlangen habe ich immer beide im Terrarium gelassen, es klappte ohne Probleme. Mit zunehmendem Alter wurde mir das zu unsicher und seither kommt bei jeder Fütterung eines der Tiere in eine separate Box. Es gab und gibt  bisher überhaupt keine Probleme bei der Futteraufnahme.

Etwa einjährig zogen sie um in ein größeres Becken (50x50x60cm LxBxH). Auch sie leben auf Repti-Bark, unter gleichen Bedingungen wie die adulten Tiere. Wem das Terrarium zu klein erscheint: wir haben es getestet, und diese beiden Tiere für einige Tage in einem 100er Terrarium gehalten. Sie waren dort nur unterwegs und nur unruhig. Bei unserer Annäherung an das Becken schienen sie ängstlich, denn sie verkrochen sich rasend schnell hinter irgendwelchen Verstecken. Da ich das von meinen Lieblingen absolut nicht gewohnt war, ging ich davon aus, daß es ihnen dort nicht zusagte. So wurde das kleinere Becken eingerichtet und die Nattern umgesetzt. Sofort inspizierten sie ihr neues Reich und bereits am nächsten Tag waren sie im Verhalten 'wie früher'. Das zeigt, daß die Nattern so etwas wie 'Geborgenheit' brauchen.
Die Gelegenheit des Umzugs (besonders durch das zweimalige Umsetzen) nahm ich zum Anlass, gleich eine Winterruhe einzuleiten. Da die Tiere noch nicht ausgewachsen sind, wurden die Temperaturen nicht extrem gesenkt, sie lagen etwa bei 18-20°C. Die beiden Kornnattern gewöhnten sich daran und wurden allgemein etwas träger und fraßen auch weniger. Ganz stellte ich die Fütterung in diesem Winter noch nicht ein, da die Beiden, wie gesagt, noch sehr jung sind. - Nach drei Monaten wurden die Temperaturen wieder leicht erhöht.

meine kleine  
Die junge Kornnatter schaut aus
ihrem Korkröhrenversteck
 

Jetzt sind sie wieder sehr ausgeglichen. Tagsüber liegen sie gern auf ihrem mit Pflanzen bestückten Ast und 'sonnen' sich dort. Zum Trinken kommen sie aber eher nachts herunter und bei meinem Hantieren im Terrarium schauen sie zu - ohne Panik, ohne Flucht etc.

Wer jetzt den Eindruck hat, ich würde diese Tiere sehr gern haben, der liegt richtig :-)

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© R.Kohlmeyer 2000 - 2001

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