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Chuckwalla - Sauromalus obesus

Ordnung: Squamata - Schuppenkriechtiere
Unterordnung: Sauria - Echsen
Familie: Iguanidae - Leguane


Chakw.-Welt Heimat des Chuckwalla

 

Der Chuckwalla gehört zur Familie der Leguane. Er lebt von Südwesten der USA bis in den Nordwesten Mexikos. Hier bewohnt er steinige Wüstengebiete (alte Lavaströme) und Buschland. Die Tiere erreichen eine Größe von ca. 40cm (Weibchen bleiben kleiner).
Die Färbung ist je nach Herkunft recht unterschiedlich und geht von braun-schwarz (Männchen) über braun bis hin zu leichten Rottönen auf der Oberseite. Die Weibchen sind graubraun bis gelblich gefärbt. Jungtiere sind stark gebändert.

Chuck auf Fels

Die Echse sonnt sich gern auf Felsen, bevorzugt am frühen Morgen und nachmittags. Vermutlich nutzt sie die Sonnenstrahlen zum Speichern der Wärme.

Chuckwallas sind trotz etwas plumper Gestalt recht wendige Gesellen, die sich bei Gefahr blitzartig in Felsspalten verkriechen. Dort blasen sie den Körper voll Luft, so daß sie sich in der Spalte verkeilen. Feinde haben keine Chance mehr, an die Beute zu gelangen.

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Dieses Tier soll ein Chuckwalla sein, 
ich habe da Zweifel

Nahrung: Der Chuckwalla ernährt sich von Pflanzen (Blüten, Blätter, Früchte)

Fortpflanzung: Mit 4-7 Jahren sind die Leguane geschlechtsreif. Nach der Winterruhe erfolgt die Paarung. Das Weibchen legt  5-16 Eier.

Chuck auf Lava

Haltung im Terrarium: Das Terrarium muß ein felsiges, großes Wüstenterrarium sein. Felsen und Felsspalten sind wichtig, damit sich die Tiere zurückziehen können. Ebenso sollten die Sonnenplätze aus Felsen/Steinen bestehen.
Als Substrat kann man gut groben Sand verwenden, dem Steine beigemischt sind. 
Die Temperaturen sollen tagsüber 30-40°C betragen, unter dem Strahler bis zu 45°C. Nachts ist eine Absenkung auf etwa 20°C nötig.
Die Winterruhe dauert 3-4 Monate und soll bei Temperaturen zwischen 10-15°C geboten werden.

Futter: wie auch in der Natur werden Chuckwallas im Terrarium mit Pflanzenkost ernährt. Überwiegend fressen sie Blattgemüse, aber auch Blüten und Früchte. Manche Tiere nehmen auch Insekten oder Rinderherzstücke. Der Halter muß da jeweils die Vorlieben seiner Tiere herausfinden.

Erfahrungen: Ich wollte 1.2 Chuckwallas von einem Halter erwerben, der sie bereits einige Jahre züchtet. Es sind direkte Nachzuchten von Importtieren. Sie waren 3 bzw. 4 Jahre alt. Leider verstarb eines der Tiere vor dem Kauf (ohne erkennbaren Grund), so daß der Züchter die anderen Tiere nicht abgeben wollte. Auch wenn ich enttäuscht war, so spricht dieses Verhalten doch sehr für diese Korrektheit dieses Züchters!

 

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© R. Kohlmeyer 2000 - 2004

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