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Stachelschwanzwaran - Varanus acanthurus


(zum Vergrößern bitte jeweils mit der Maus auf die Bilder klicken)

 

Timos Waran Der Stachelschwanzwaran (Varanus acanthurus) wird sehr häufig in Terrarien gehalten und inzwischen auch erfolgreich in Gefangenschaft nachgezüchtet.
Diese Warane bewohnen die nördlichen Gebiete Australiens und einige der vorgelagerten Inseln. Sie bewohnen felsige Gebiete, wo sie sich gern in Spalten, unter Steinplatten oder in Höhlen verstecken. Dabei nutzen sie ihren Schwanz, um die Verstecke zu verschließen. Einige Exemplare wurden in felslosen Gebieten entdeckt, wo sie sich auf Bäumen aufhielten.

Stachelschwanzwarane können im Terrarium ein Alter von 10 Jahre und mehr erreichen.

Varanus acanthurus erreicht eine max. Länge von 60cm bei einer KRL von 25cm. Die Weibchen sind fast immer erheblich kleiner. Die Geschlechter sind gut zu unterscheiden, da die Männchen beiderseits der Kloakenöffnung ausgeprägte Stachelschuppen tragen. 
Mit einer KRL von etwa 11cm sind die Warane geschlechtsreif. Zwei bis drei Gelege im Jahr sind im Terrarium nicht selten. Um die Weibchen nicht durch die Trächtigkeiten zu schädigen, empfiehlt es sich, die Tiere für eine gewisse Zeit im Jahr nach Geschlechtern zu trennen. - Im Terrarium bietet man den Waranen eine Winterruhe bei etwa 14°C. Nach der Winterruhe beginnen die Tiere in der Regel mit der Verpaarung.

Stachelschwanzwaran

Die Nahrung besteht zum größten Anteil aus Insekten, überwiegend Heuschrecken und Käfern. Aber auch kleine Echsen werden genommen.
Man muß aber damit rechnen, daß sie auch vor kleineren Echsen nicht halt machen. Daher sollte in der Terrarienhaltung darauf geachtet werden, daß die vergesellschafteten Warane in der Größe zueinander passen. Dann kann man man die Stachelschwanzwarane in Gruppen von etwa fünf Tieren halten.
Fütterung zuschnappen zerren an der Raupe wer gewinnt?

... heute gibt es Wachsraupen ...

... und Streit, wer wohl den leckersten Happen bekommt ...

noch eine satt ... Paarung Diese Bilderserie durfte ich bei Jürgen Lipfert aufnehmen. Seine Tiere sind sehr geschickt im Fressen von der Pinzette. 
... Nachschlag ... ... und satt 

Paarung

Gut zu sehen ist auf diesen Fotos auch die Gestaltung des Terrariums. Die Aufbauten (Felsen, Höhlen) wurden aus Styroporplatten gefertigt und die abschließende Versiegelung erfolgte mit Epoxydharz, das mit Sand dekoriert wurde. Die künstliche Landschaft ist den Tieren auch farblich gut angepasst, was den Echsen ein Gefühl der Sicherheit (Tarnung) gibt. Die Stachelschwanzwarane dürften sich in diesem Terrarium sicher besonders wohl fühlen.

Pärchen

Im Allgemeinen kommt eine kleine Gruppe dieser Tiere bereits mit einem Terrarium von 100x100cm aus. Das Terrarium muß gut belüftet sein. Die Temperaturen sollen 25-32° C betragen, punktuell etwas höher. Genaue Werte muß man dem jeweiligen Herkunftsgebiet seiner Tiere anpassen.

Wer mehr zur Art und speziell zur Terrariengestaltung wissen möchte, dem empfehle ich einen Blick auf Timos Website: Bitte hier klicken

Pärchen

 

 

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© R. Kohlmeyer 1999 - 2004

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